Filmkritik: Lucky#Slevin (2006)

Henrik 14. Mai 2012 0
Filmkritik: Lucky#Slevin (2006)


Als ich den Film Lucky Number Slevin vor circa 5 Jahren das erste Mal sah, war ich so fasziniert von der intelligenten und wendungsreichen Story, dass er beinahe auf der Stelle zu einem meiner Lieblingsfilme avancierte. Nachdem ich den Film bestimmt ein Jahr nicht mehr gesehen hatte, beschloss ich heute diese Perle mal wieder auszugraben und anzuschauen. Aus für mich völlig unverständlichen Gründen ist dieser Film leider nie in den deutschen Kinos erschienen, sondern wurde direkt auf DVD veröffentlicht, weshalb ihm nicht die Aufmerksamkeit zuteil wurde, die ihm meiner Meinung nach gebühren würde. Ein weiterer Fakt der neben der herausragenden Story noch für den Film spricht ist der großartige Cast, bestehend aus Josh Hartnett, Lucy Liu, Bruce Willis, Morgen Freeman und Sir Ben Kingsley, die sich im Film eine wahre Schlacht der intelligenten und amüsanten Dialoge liefern.

Inhalt:
Aufgrund einiger Unglücke, die sein Leben auf den Kopf stellen, bekommt Slevin Kelevra (Josh Hartnett) von seinem Kumpel Nick Fischer angeboten einige Zeit bei ihm in New York zu leben, um zum Beispiel seine Freundin zu vergessen, die ihn gerade betrogen hat. Entgegen der Erwartungen befindet sich Nick jedoch nicht in seinem Apartment weshalb Slevin es durch die nicht abgeschlossene Tür betritt und sich dort vorübergehend niederlässt. Plötzlich betritt die Pathologin Lindsey (Lucy Liu) die Szenerie und bittet Slevin um eine Tasse Zucker. Als Slevin erzählt, dass Nick nicht in seinem Appartment war, beginnt sie sich Sorgen zu machen  und stellt sofort Nachforschungen nach ihm an, muss aber bald zur Arbeit. Kurze Zeit später wird Slevin von zwei Gangstern entführt und zum „Boss“ (Morgen Freeman) gebracht, der ihn auffordert Nicks Schulden zu zahlen oder den Sohn des Anführers der verfeindeten Organisation, „Der Rabbi“ (Sir Ben Kingsley) zu töten. Bald findet sich Slevin in einer verfahrenen Situation zwischen den Organisationen des „Rabbis“, des „Bosses“ und der Polizei wieder, welche alle irgendetwas von ihm wollen. Des weiteren taucht noch der geheimnisvolle Killer Mr. Goodcat (Bruce Willis) auf, der scheinbar auch seinen Teil vom Kuchen haben will.

Fazit:
Dieser Film ist ein wirklich unterhaltsamer Film, der mit intelligenter Story und großartigen Dialogen auftrumpfen kann. Ich kann ihn wirklich nur empfehlen, wenn es euch nicht stört, dass die Story erst am Ende aufgelöst wird und euch wahrlich überrascht und vom Stuhl haut, ausserdem wenn es euch auch nicht stört, dass manche Szenen ein bisschen brutaler sind, jedoch nie in das Geschmacklose abdriften. Einfach genial und wirklich Unterhaltsam! Doch auch wenn die Story noch so gut wäre, ohne die großartigen Schauspieler wäre der Film nur halb so empfehlenswert. So spielt Josh Hartnett den vorlauten Pechvogel überaus hervorragend, Lucy Liu überzeugt absolut in der Rolle der quirligen Lindsey, Bruce Willis spielt souverän wie immer und gibt einen großartigen Killer und auch die Rollen der Gangsterbosse könnten nicht besser als mit Morgan Freeman und Sir Ben Kingsley besetzt sein. Alles in allem ein großartiges Gesamtpaket, nur zu empfehlen!

Erscheinungsjahr: 2006
Regisseur: Paul McGuigan
Schauspieler:
Josh Hartnett, Bruce Willis, Lucy Liu, Morgan Freeman, Ben Kingsley

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